Ausstellung „Der Kriegspropaganda widerstehen“

Datum: 23.04.-03.05.2026
Uhrzeit: Dienstag–Sonntag 13–18 Uhr oder auf Anfrage
Ort: IKOB – Museum in Eupen (Rotenberg 12/B)

Wie funktioniert Propaganda – und wie kann man ihr widerstehen? Dieser Frage widmet sich die Ausstellung „Der Kriegspropaganda widerstehen“, die vom 24. April bis zum 3. Mai im IKOB – Museum für zeitgenössische Kunst in Eupen zu sehen ist. Die Ausstellung wurde vom War Heritage Institute in Zusammenarbeit mit der Freien Universität Brüssel (ULB) entwickelt und basiert auf dem bekannten Werk „Die Prinzipien der Kriegspropaganda“ der Historikerin Anne Morelli.

Das War Heritage Institute, zu dem unter anderem das Königliche Militärmuseum in Brüssel gehört, verwaltet ein Netzwerk außergewöhnlicher militärischer Kulturerbestätten in ganz Belgien. Es macht die Auswirkungen historischer und aktueller Konflikte sichtbar, bewahrt das kollektive Gedächtnis und vermittelt zentrale demokratische Werte wie Frieden, Freiheit, Menschenrechte und Demokratie.

Die Ausstellung umfasst 30 großformatige Stellwände in deutscher und englischer Sprache, die sich auf rund 120 Quadratmetern im IKOB verteilen. Sie führt anschaulich durch die Mechanismen und Strategien der Kriegspropaganda – von historischen Beispielen bis zu heutigen Formen der Meinungsmanipulation.

Während der regulären Öffnungszeiten des IKOB ist die Schau für alle Interessierten frei zugänglich. Das Museum öffnet täglich von 13 bis 18 Uhr (montags geschlossen).

Ein besonderes Augenmerk legen die Organisatoren – Attac DG, Miteinander Teilen, Die Lupe, IKOB und Jugendinfo – auf die politische Bildung von Jugendlichen. Für Schulklassen ab dem 1. Sekundarschuljahr werden kostenlose Führungen von etwa einer Stunde angeboten. Auf Wunsch können Rundgänge auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten des IKOB stattfinden. Anfragen können an eupen@jugendinfo.be gerichtet werden.

Für Lehrkräfte steht zudem ein pädagogisches Dossier bereit, das eine vertiefende Behandlung der Ausstellungsthemen im Unterricht ermöglicht.

Gefördert wird die Ausstellung durch den Bürgerfonds Ostbelgien. Eröffnet wird sie mit einem Vortrag der Historikerin Anne Morelli am 23. April um 19 Uhr.

INFOS


Eintritt: frei

Weitere Informationen:
Telefon: +32(0)87 / 552719
Mail: info@lupe.be

Anmeldung nicht notwendig. Außer für Schulen oder Gruppen.