Erst Deutsche, dann Belgier – Der Staatenwechsel 1920 in Ostbelgien
Datum: Dienstag, 13.10.2026
Uhrzeit: 19:00 Uhr
Ort: Café der KTSV, Stockberger Weg 5A
Ostbelgien – eine Region, die schon immer eine Begegnungszone von Ländern und Kulturen war. Hier lebten Menschen, die deutsche Dialekte und im Raum Malmedy auch Wallonisch sprachen. Doch wie erlebten sie den plötzlichen Wechsel von Deutschland zu Belgien nach dem Ersten Weltkrieg?
Im Versailler Vertrag von 1919 wurde beschlossen: Eupen-Malmedy-Sankt Vith sowie Neutral- und Preußisch-Moresnet (heute Kelmis und Neu-Moresnet) sollten Teil Belgiens werden. Ohne echte Volksabstimmung – nur mit der Möglichkeit, in öffentlichen Listen Protest einzulegen. Die meisten schweigen. Eine fünfjährige Übergangsphase unter General-Gouverneur Herman Baltia begann.
Themen & Fragen, die uns beschäftigen:
- Besatzung, Reichsmark, Zerstörung und Versailles: Ursprung und Begründung der belgischen Gebietsansprüche
- Der Übergang von deutschem zu belgischem Gebiet: Ablauf und Herausforderungen
- Die Bevölkerung im heutigen Ostbelgien: Störten sie sich daran, Belgier zu werden?
- Soll ich bleiben oder soll ich gehen? Von Beamten und Landwirten
- Bilanz aus heutiger Sicht: Der Staatenwechsel 1919/20 als Glücksfall?
Referenten & Organisation
Veranstalter: Lupe VoG
Fachlicher Input: Zentrum für Ostbelgische Geschichte
Wir freuen uns auf Sie!
Das Werbebild ist durch KI generiert.
INFOS
📅 Dienstag, 13. Oktober 2026
🕖 Beginn: 19 Uhr
📍 Café der KTSV, Stockbergerweg 5A, Eupen
🎟 Eintritt frei – zur besseren Planung freuen wir uns über eine Anmeldung.
